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Herzlich Willkommen bei Bellersheim in Gladenbach. » Freu dich drauf. » NachrichtenDem Arbeitsleben auf der Spur17.03.2009 Drei Schülerinnen absolvierten Betriebspraktikum im Bellersheim Betriebspraktika sind feste Bestandteile der Lehrpläne an den hessischen Schulen. Schülerinnen und Schüler erhalten so Einblicke in verschiedene Berufe und Betriebe. Jasmin Fleissner, Margitta-Christin Schäfer und Simone Schreiber absolvierten in diesen Tagen ihr Praktikum im Gladenbacher Kaufhaus Bellersheim. Vorstellungen und Realität stimmen dabei nicht immer überein. Etwas gespannt waren die drei Schülerinnen schon, bevor das „Berufsabenteuer“ im Bellersheim losging. „Den Bellersheim kenne ich schon seit meiner frühesten Kindheit. Ich bin gespannt, was uns erwartet und welche Eindrücke der neue Blickwinkel bietet“, freute sich Simone Schreiber am ersten Tag. Gleich nach der Begrüßung durch die Geschäftsleitung und einem kurzen Einführungsgespräch konnten sich die Praktikantinnen dann bei einem Rundgang einen ersten Überblick verschaffen und einen Blick hinter die Kaufhaus-Kulissen werfen. Jasmin Fleissner besucht zur Zeit die achte Klasse der Gesamtschule Niederwalgern. Die Schülerin sollte die nächsten zwei Wochen in der Lederwarenabteilung verbringen. Klassenkammeradin Margitta-Christin Schäfer fand ihr Tätigkeitsfeld im Geschenkartikelbereich und Simone Schreiber war für die Spielwarenabteilung vorgesehen. Als Schülerin der zehnten Klasse der Kaufmännischen Schule in Marburg dauert ihr Praktikum sogar vier Wochen. Betriebspraktika bieten den Schülern eine gute Möglichkeit, Berufe und Betriebe kennen zulernen. „Auch für uns sind Betriebspraktika nicht uninteressant. Wir haben dadurch die Möglichkeit, mit jungen Menschen ins Gespräch zukommen und erfahren so, wie wir von dieser Zielgruppe gesehen werden“, sagt Stefan Hunkel vom Bellersheim. Ein Betriebspraktikum kann auch die Weichenstellung für das spätere Berufsleben sein: „Unsere beiden Auszubildenden haben wir auch durch eine Praktikum in unserem Haus kennen gelernt. Wenn man einen längeren Zeitraum zusammen arbeitet, lernt man sich besser kennen und kann so auch feststellen, ob man zusammen passt“, so Hunkel weiter. Nicht immer stimmen die Erwartungen mit der Realität überein „Ich dachte, wir wären öfter im Verkauf und könnten zum Beispiel Tische dekorieren oder Kunden bedienen. Aber auch so war das Praktikum eine interessante Erfahrung“, resümiert Jasmin Fleissner. Simon Schreiber hat bereits Praktikumserfahrungen: „Im letzten Praktikum habe ich fast nur geputzt oder Regale aufgefüllt. Im Bellersheim ist der Tag abwechslungsreicher und interessanter. Ich freue mich total, dass die übrigen Mitarbeiter so nett sind und mich fast wie einen richtigen Kollegen behandeln.“ Margitta-Christin Schäfer, deren Eltern selbständig sind, sieht ihre Erwartungen erfüllt: „Ich habe mir gedacht, dass es so oder so ähnlich wird“. Auf jeden Fall haben wir neben der Arbeit auch eine Menge Spaß.“ Wer einen Praktikumsplatz sucht, sollte sich rechtzeitig melden „Wir merken, dass es immer weniger Fachgeschäfte gibt, die qualifizierte Praktikumsplätze bieten und die Nachfrage nach Praktikumsstellen bei uns immer größer wird. Gerade junge Menschen kaufen heute gerne im Internet oder in den großen Einkaufszentren, wie zum Beispiel im Forum. Das Leben findet aber zum größten Teil am Wohnort statt und nicht auf der sogenannten „grünen Wiese“. Längerfristig wird man feststellen, dass es im Internet weder Arbeitsplätze noch Praktikumsstellen gibt und die Städte ohne einen lebendigen Einzelhandel tot sind. Aber dann ist es vielleicht schon zu spät“, so Hunkel abschließend. Foto: Hat die Spielsachen schon fest im Griff. Simone Schreiber hat eine Praktikumsstelle gefunden. Neben dem Sortiment lernt sie auch kaufmännische Abläufe kennen. Für Fragen: Bellersheim KG Stefan Hunkel Bahnhofstraße 5, 35075 Gladenbach Telefon 06462 1226-26, Fax 1226-20 stefan.hunkel@bellersheim.net |
![]() »Ich hatte Glück, zu meinem Arbeitsplatz sind es nur wenige Kilometer.« Ingeborg Veit |
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